Ein geschwächter Beckenboden betrifft Frauen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen – beispielsweise nach einer Schwangerschaft und Geburt, während der Wechseljahre oder mit zunehmendem Alter. Mögliche Folgen sind ungewollter Urinverlust, plötzlich auftretender Harndrang, ein vermindertes Stabilitätsgefühl im Becken oder Einschränkungen des sexuellen Wohlbefindens.
Mit dem PelvicFMS Medical Chair bietet die Urologie Lutherer in Mayen eine moderne, nicht-invasive Möglichkeit, die Beckenbodenmuskulatur gezielt zu aktivieren. Die Anwendung erfolgt bequem im Sitzen, vollständig bekleidet und ohne Sonden oder Nadeln. Funktionelle Magnetimpulse lösen wiederholte Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur aus und können insbesondere solche Muskelbereiche erreichen, die sich willentlich nur schwer ansteuern lassen.
Der Hersteller nennt für Frauen unter anderem Stress-, Drang- und Mischinkontinenz, die Rückbildung nach der Geburt sowie Beschwerden im Zusammenhang mit Menopause, Sexualität und Beckenbodenschwäche als Anwendungsbereiche des medizinischen PelvicFMS-Systems.
Schwangerschaft und Geburt können die Beckenbodenmuskulatur, das Bindegewebe und die beteiligten Nerven stark beanspruchen. Auch wenn äußerlich keine Beschwerden sichtbar sind, kann sich der Beckenboden instabil oder schwer kontrollierbar anfühlen.
Nach abgeschlossener Rückbildungsphase kann PelvicFMS dabei helfen, die Beckenbodenmuskulatur wieder bewusster wahrzunehmen und gezielt zu aktivieren. Beckenbodentraining wird auch allgemein als wichtige Maßnahme zur Vorbeugung und Behandlung postpartaler Beckenbodenbeschwerden angesehen.
Wichtig: Während einer bestehenden Schwangerschaft wird die Magnetstimulation nicht durchgeführt. Der geeignete Zeitpunkt nach einer Geburt wird individuell medizinisch festgelegt.
Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können das Bindegewebe und die Funktion des Beckenbodens beeinflussen. Dadurch können Blasenschwäche, Harndrang oder ein nachlassendes Stabilitätsgefühl erstmals auftreten oder sich verstärken.
Der PelvicFMS Medical Chair ermöglicht ein diskretes Training ohne Umkleiden und ohne invasive Hilfsmittel. Die Intensität wird an das individuelle Empfinden und das persönliche Behandlungsziel angepasst.
Die Beckenbodenmuskulatur ist an der Wahrnehmung, Stabilität und sexuellen Funktion beteiligt. Eine verminderte Muskelkraft oder eine eingeschränkte Wahrnehmung des Beckenbodens kann deshalb auch das sexuelle Empfinden beeinflussen.
Die Magnetstimulation kann als unterstützende Maßnahme erwogen werden, wenn eine geschwächte oder schlecht ansteuerbare Beckenbodenmuskulatur vorliegt. Begriffe wie „Libidoverlust“ sollten auf der Website jedoch nicht als pauschal behandelbare Diagnose dargestellt werden, da sexuelles Verlangen von zahlreichen körperlichen, hormonellen, psychischen und partnerschaftlichen Faktoren abhängt.
Beckenbodenschmerzen oder ein verspannter Beckenboden sind nicht automatisch ein Fall für kräftigendes Training. Bei einem überaktiven beziehungsweise dauerhaft angespannten Beckenboden stehen häufig zunächst Entspannung, Koordination und spezialisierte Beckenbodenphysiotherapie im Vordergrund. Ein ausschließlich stärkendes Training kann bei bestimmten Patientinnen Beschwerden verstärken.
Bei Schmerzen, Verspannungen oder Beschwerden beim Geschlechtsverkehr ist zunächst eine ärztliche Abklärung erforderlich. Anschließend entscheiden wir individuell, ob eine Magnetstimulation sinnvoll ist oder eine entspannende beziehungsweise physiotherapeutische Behandlung im Vordergrund stehen sollte.
Beckenbodentraining muss nicht erst beginnen, wenn bereits eine ausgeprägte Inkontinenz besteht. Eine frühzeitige Aktivierung kann besonders für Frauen sinnvoll sein, die Veränderungen ihres Beckenbodens wahrnehmen oder erhöhten Belastungen ausgesetzt sind.
Ob ein präventives Training mit PelvicFMS geeignet ist, wird anhand der persönlichen Situation und möglicher Gegenanzeigen entschieden.
Sie leiden unter Blasenschwäche, häufigem Harndrang oder einem geschwächten Beckenboden nach Schwangerschaft, Geburt oder in den Wechseljahren? Lassen Sie sich in der Urologie Lutherer in Mayen persönlich zur Behandlung mit dem PelvicFMS Medical Chair beraten.
Urologie Lutherer
Polcher Straße 1–3
56727 Mayen
Telefon: 02651 77881
E-Mail: team@urologie-lutherer.de
Der PelvicFMS Medical Chair ist die medizinische Variante des PelviPower-Beckenbodenstuhls und laut Hersteller als Medizinprodukt der Klasse IIa zertifiziert. Magnetische Impulse aktivieren die Nerven und Muskeln des Beckenbodens und lösen wiederholte Muskelkontraktionen aus.
Die Anwendung kann insbesondere bei Belastungsinkontinenz, Drang- oder Mischinkontinenz, Beckenbodenschwäche nach einer Geburt sowie bei Veränderungen während der Wechseljahre infrage kommen. Auch Beschwerden im Zusammenhang mit Sexualität oder einer verminderten Beckenbodenwahrnehmung nennt der Hersteller als mögliche Anwendungsbereiche. Ob die Behandlung im Einzelfall geeignet ist, wird vorab medizinisch beurteilt.
Ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur kann die Kontrolle über Blase und Harnröhre unterstützen. PelvicFMS kann dabei helfen, auch solche Muskelbereiche zu aktivieren, die sich bewusst nur schwer anspannen lassen. Der individuelle Behandlungserfolg hängt jedoch von der Ursache, der Ausprägung der Beschwerden und weiteren persönlichen Faktoren ab.
Solche Beschwerden sprechen häufig für eine Belastungsinkontinenz. Dabei hält der Beckenboden dem erhöhten Druck im Bauchraum nicht ausreichend stand. Ein medizinisch begleitetes Beckenbodentraining kann zur Stärkung und besseren Koordination der Muskulatur eingesetzt werden. Vor Beginn sollte geklärt werden, ob tatsächlich eine Belastungsinkontinenz vorliegt.
Plötzlich auftretender oder sehr häufiger Harndrang kann mit einer überaktiven Blase beziehungsweise Dranginkontinenz zusammenhängen. Beckenbodentraining und eine Verbesserung der muskulären Koordination können Bestandteil der Behandlung sein. Zuvor sollten andere mögliche Ursachen der Beschwerden urologisch abgeklärt werden.
Schwangerschaft und Geburt können Muskeln, Bindegewebe und Nerven des Beckenbodens belasten. Nach der Geburt kann PelvicFMS die Rückbildung unterstützen und helfen, Kraft, Koordination und Wahrnehmung des Beckenbodens zu verbessern. Der geeignete Startzeitpunkt wird individuell festgelegt. Während einer bestehenden Schwangerschaft darf die Magnetstimulation nicht angewendet werden.
Ja. Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können das Gewebe und die Funktion des Beckenbodens beeinflussen. Dadurch können Blasenschwäche, Harndrang oder ein vermindertes Stabilitätsgefühl neu auftreten oder stärker werden. Der Hersteller führt Beschwerden während der Menopause als einen Anwendungsbereich des PelvicFMS Medical Chair auf.
Ein kräftiger und gut koordinierter Beckenboden kann die Wahrnehmung und bestimmte sexuelle Funktionen unterstützen. Libidoverlust hat jedoch häufig mehrere mögliche körperliche, hormonelle, psychische oder partnerschaftliche Ursachen. Deshalb kann PelvicFMS nicht pauschal als Behandlung jedes Libidoverlustes gelten. Vor der Anwendung ist eine individuelle medizinische Abklärung sinnvoll.
Nicht jede Patientin mit Schmerzen benötigt eine Kräftigung. Ein dauerhaft angespannter oder überaktiver Beckenboden kann selbst Schmerzen, Blasenbeschwerden oder Probleme beim Geschlechtsverkehr verursachen. In solchen Fällen können zunächst Entspannung, Koordination oder spezialisierte Beckenbodenphysiotherapie im Vordergrund stehen. Daher muss vorab geprüft werden, ob eine Magnetstimulation sinnvoll ist.
Nein. Die Anwendung erfolgt bequem im Sitzen und vollständig bekleidet. Es werden keine vaginalen Sonden, Nadeln oder Elektroden eingeführt.
Während der Anwendung sind rhythmische Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur spürbar. Die Intensität wird individuell angepasst. Das Gefühl kann zunächst ungewohnt sein, sollte aber nicht schmerzhaft sein. Treten Schmerzen oder andere unangenehme Beschwerden auf, muss die Anwendung angepasst oder beendet werden.
Die Zahl der Behandlungseinheiten richtet sich nach der Art und Dauer der Beschwerden, dem Ausgangsbefund und dem persönlichen Therapieziel. Deshalb wird der Behandlungsplan nicht pauschal, sondern individuell nach dem Beratungsgespräch festgelegt.
Nein. Wie bei jeder konservativen Behandlung kann der Erfolg von Patientin zu Patientin unterschiedlich ausfallen. Entscheidend sind unter anderem die Ursache der Beschwerden, der Zustand der Muskulatur, die Regelmäßigkeit der Anwendungen und gegebenenfalls ergänzende Übungen.
Ein frühzeitiges Beckenbodentraining kann sinnvoll sein, bevor eine ausgeprägte Blasenschwäche entsteht – beispielsweise nach einer Schwangerschaft, bei hoher körperlicher Belastung oder bei ersten Veränderungen während der Wechseljahre. Ob der medizinische Beckenbodenstuhl dafür geeignet ist, wird individuell geprüft.
Zu den wichtigen Gegenanzeigen gehören laut Hersteller insbesondere eine bestehende Schwangerschaft, Herzschrittmacher oder andere elektronische Implantate sowie bestimmte Metallimplantate. Vor der ersten Anwendung werden daher Vorerkrankungen, Operationen und Implantate sorgfältig abgefragt.
Die Behandlung mit dem PelvicFMS Medical Chair wird in der Urologie Lutherer in Mayen angeboten. Frauen aus Mayen, Mayen-Koblenz, Mendig, Polch, Andernach, der Vordereifel und dem Raum Koblenz können sich dort individuell beraten lassen.
Betriebsferien:
Unsere Praxis ist vom 06.07.26 – 17.07.26 geschlossen. Ab dem 20.07.26 sind wir wieder für Sie da.
Die Vertretung übernimmt die Gemeinschaftspraxis Urologie – Bondarenko & Mulik in Linz/RH., Tel. 02644-7035. Alternativ wählen Sie den ärztl. Bereitschaftsdienst unter Tel.116117 oder wenden sich an das nächste Krankenhaus. Ihr Praxis Team Lutherer
Polcher Str. 1-3, 56727 Mayen